
... als der Schreiner Kaspar Jung den Handel mit Holz, Gips und Brennholz eröffnete. Mehrere Generationen lang wurde mit verschiedenen Umbau- und Anbauphasen der Standort Frankfurter Straße vergrößert und betrieben.
Im Laufe der Zeit entstanden neben dem Stammhaus in Gießen weitere Niederlassungen der Familie: Die Holzhandlungen in Wetzlar, Kirchhain, Bad Hersfeld und Darmstadt wurden durch Übernahmen in den Firmenverbund aufgenommen. Nach einiger Zeit folgten noch Friedberg und Langgöns als zusätzliche Niederlassungen.

Doch 1980 erreichte der Holzhandel in Gießen seine Grenzen. Eingezwängt zwischen Wohnhäusern mitten im Ort wurde das Betriebsgelände verlassen. Die Firma zog in das Industriegebiet Margaretenhütte um.
Nach erfolgreichen Jahrzehnten in Wetzlar wurde der Standort geschlossen und nach Gießen verlagert. In den folgenden Jahren wurden in Gießen zwei weitere tradionsreiche Firmen übernommen und integriert: Holz-Dürr und Holz-Martin.
Durch die weitere Verzweigung der Generationen beschlossen die Familien Jung, dass die einzelnen Standorte aufgeteilt werden und jeweils eigenständig für sich im Markt auftreten.

Der Familienzweig in Kirchhain führt als Holzland-Jung zusammen mit Bad Hersfeld und Darmstadt die Geschäfte weiter.
Das Stammhaus in Gießen ist heute auf dem neuen 20.000 m² Grundstück im Industriegebiet Margaretenhütte untergebracht. Sie finden dort einen modernen Holzfachhandel mit einem Holzfachmarkt, den Verwaltungs-, Verkaufs- und Ausstellungsräumen sowie ein umfangreiches Großhandelslager.
2004 erfolgte die Übergabe des Stammhauses Holz-Jung, Gießen von der 5. an die 6. Generation der Familie.